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Erste Arbeitsthesen zum Leitbild für das "Lernen im Digitalen Wandel"

Nachstehend finden Sie Arbeitsthesen für ein Leitbild zum "Lernen im Digitalen Wandel". Sie sind das Ergebnis des 1. Fachgesprächs auf Basis der eingegangenen Diskussionsbeiträge und somit ein erster Zwischenschritt im Rahmen dieses Dialogprozesses. Diese Thesen geben daher noch nicht das fertige Leitbild und somit auch noch keine abgestimmte Position der Landesregierung wieder.

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Selbstbestimmtes Leben

Die nachfolgenden Arbeitsthesen sind das Ergebnis des 1. Fachgesprächs im Rahmen dieses Dialogprozesses. Sie geben noch nicht das fertige Leitbild und somit auch noch keine abgestimmte Position der Landesregierung wieder.
Für das Forum "Selbstbestimmtes Leben" haben folgende externe Expertinnen und Experten an dem Fachgespräch am 3. Februar 2016 in Wuppertal teilgenommen:

❱ Matthias Kammer, Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet
❱ Prof.in Dr. Dorothee Meister, Institut für Medienwissenschaften Universität Paderborn
❱ Dr. Harald Gapski, Grimme-Institut
❱ Meike Otternberg, Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet
❱ Thorben Kohring, Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW, Computerprojekt-koeln.de (Online-Partizipant)
❱ Leo Cresnar, Evangelische Jugendbildungsstätte Tecklenburg (Online-Partizipant)

These 1

Facettenreichtum (0 Kommentare)

Politik, die individuelle Selbstbestimmung und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft fördert und allen Bürgerinnen und Bürgern die Chance auf umfassende Teilhabemöglichkeiten bieten will, muss den digitalen Wandel in all seinen Facetten einbeziehen. Ansonsten droht die digitale Spaltung. Die Kernfrage ist dabei, wie sichergestellt werden kann, dass alle Bürgerinnen und Bürger über alle Zielgruppen und Altersgruppen hinweg und unabhängig v...

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These 2

Digitaler Ordnungsrahmen (0 Kommentare)

Kompetenter und reflektierter Umgang mit digitalen Medien ist nicht allein eine individuelle Aufgabe. Politik und Gesellschaft müssen für einen digitalen Ordnungsrahmen sorgen, der für jeden Einzelnen Sicherheit und Transparenz im Umgang mit digitalen Medien gewährleistet. Dabei sind die Anbieter digitaler Medien (Geräte, Software etc.) direkt einzubeziehen und auf einen verbraucherfreundlichen Kurs zu verpflichten.
Die kann z.B. bedeuten, dass:

Rein technische Anwendungsfähigkeiten sind nur ein Aspekt digitaler Medienkompetenz. Jedes Angebot zur Förderung von digitaler Medienkompetenz muss eingebettet sein in ein Gesamtkonzept der kulturellen Bildung, das zur Reflektion von ethischen Grundlagen bzw. Wertzusammenhängen animiert.
Das kann z.B. bedeuten, dass:

  • neben Ansätzen, die technisches Verständnis fördern (z.B. Funktionsweise von Systemen) kreative Betätigun...

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These 4

Inklusion (0 Kommentare)

Die Förderung digitaler Medienkompetenz muss im Sinne der Inklusion gerade auch benachteiligte Gruppen in den Blick nehmen, z.B. Menschen mit Behinderungen, Flüchtlinge und alle Menschen in schwieriger wirtschaftlicher und/oder sozialer Lage. Der Digitale Wandel bietet gerade auch diesen Menschen zusätzliche Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.
Das kann u.a. bedeuten, dass:

Es sind alle Möglichkeiten zu nutzen, die sehr vielfältigen Angebote der Förderung von Medienkompetenz sowie deren Anbieter bzw. Initiatoren auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene über Institutionen und Disziplinen hinweg bestmöglich miteinander zu vernetzen und bekannter zu machen. Gerade auch digitale Tools bieten dazu vielfältige neue Möglichkeiten, die erprobt werden sollten.
Dies kann u.a. bedeuten, dass: